Reisebericht Kreta und Santorin – zwei traumhafte Inseln

Vor unserer ersten Griechenlandreise standen wir vor dem selben Problem wie wahrscheinlich fast jeder: wir wussten, es sollte eine Insel sein – aber für welche soll man sich bei so vielen nur entscheiden? Also erst mal wieder Reiseführer wälzen. Da wir im Urlaub zwar schon mal gerne baden gehen – wenn es schöne Strände gibt – aber unbedingt auch immer neue Dinge erkunden wollen, musste es eine Insel sein, die beides zu bieten hatte. Nach einigem Hin und Her haben wir uns für Kreta im August entschieden. Nun konnte die Planung der Reiseroute losgehen. Dabei habe ich ziemlich schnell entdeckt, dass von Kreta aus Fähren nach Santorin fahren 😊 – das musste ich unbedingt einplanen!

Die endgültige Route, die wir mit dem Mietwagen (der sollte wegen der engen Gassen so klein wie möglich ausfallen) dann geplant haben, sah so aus:

Gelandet sind wir in Heraklion, wo wir wegen der günstigen Lage zu den Sehenswürdigkeiten erstmal geblieben sind. Natürlich stand erstmal das archäologische Museum auf dem Plan – ein Muss! Übrigens kann man hier gleich ein Kombiticket für den Palast von Knossos kaufen, der als nächstes auf unserem Programm stand. So kann man das lästige Anstehen umgehen.

Palast von Knossos
Palast von Knossos

Am nächsten Morgen war Entspannung IMG_0064angesagt am Strand von Matala. Es versteht sich von selbst, dass wir auch in den Höhlen am Strand herumgeklettert sind. Auf dem Rückweg legten wir noch einen kurzen Stopp bei der Ausgrabungsstätte von Gortys ein.

Strand von Matala
Strand von Matala

Und nun war er da, der Tag, an dem wir nach Santorin fuhren. Die Tickets inklusive Rundfahrt auf Santorin hatte ich schon vorher bei paleologos.gr online gekauft. Die Insel ist schöner, als auf jedem Foto, das ich je davon gesehen habe – einfach nur unglaublich. Man geht vom Parkplatz in Fira an der Kirche vorbei zum Kraterrand und steht erstmal für Minuten einfach nur da und genießt. Alle paar Meter eröffnen sich unfassbar schöne Ausblicke und man kann gar nicht begreifen, wie schön es hier ist. Die hübschen Häuschen am Rande des Vulkankraters, die weißen Kirchen mit den wunderschönen blauen Dächern, der Blick in einen riesigen Vulkankrater … Zum Abschluss sind wir noch mit einem Boot zu einer schwefelhaltigen warmen Quelle im Krater gefahren, um dort zu baden – ein einmaliges Erlebnis! Auf Santorin könnte man bestimmt auch gut und gerne mehrere Tage verbringen.

IMG_0062
Santorin

Um auch den Westen der Insel erkunden zu können haben wir das Hotel gewechselt und sind mit einem Zwischenstopp beim Kloster Moni Arkadiou nach Chania gefahren. Die Altstadt ist zauberhaft im Halbrund um einen kleinen Hafen angelegt. Überall führen kleine verwinkelte Gassen mit Geschäften und Restaurants nach oben und die Stimmung ist magisch.

Da es uns für eine Wanderung durch die Samariaschlucht zu heiß war entschieden wir uns für einen Tag am Strand von Elafonissi. Ein Traumstrand mit feinem weißen Sand, der an vielen Stellen rosa schimmert und mit Wasser in den schönsten Blau-und Grüntönen. Die Fahrt zum Strand war nicht weniger spektakulär über die Hochebene und einen Berpass inklusive vieler Fotostopps. Neben der Straße haben wir auch noch ein Schild zu einer Tropfsteinhöhle (Agia Sofia) gesehen. Das haben wir uns nicht entgehen lassen und wurden umgehend belohnt. Nicht nur damit, dass die Höhle mit einer kleinen Kirche darin sehr sehenswert war – auf dem Weg zurück haben wir eine Gottesanbeterin getroffen!

Gottesanbeterin
Gottesanbeterin

Am vorletzten Urlaubstag hatten wir noch Balos-Beach auf dem Programm. Die Anfahrt dauert etwa eine Stunde und man sollte  um neun Uhr da sein. Später ist der kleine Parkplatz belegt und man muss an der Schotterstraße parken, wodurch sich der Weg zum Strand erheblich verlängern kann. Wir packten unsere Turnschuhe aus und machten uns auf den Weg. Nach etwa zehn Minuten konnten wir den Strand von oben sehen. Der Anblick war unfassbar schön – die vielen unterschiedlichen Farben des Meeres und der Lagune, die Berge, der Strand … Nun mussten wir „nur“ noch etwa 20 Minuten Treppen steigen, um an den Strand zu gelangen (die muss man später natürlich auch wieder hoch 🙄).

Balos Beach
Balos Beach

Mit einem kurzen Zwischenstopp in der sehenswerten Altstadt von Rethymno ging es am nächsten Tag wieder zurück zum Flughafen.

Neben den vielen beeindruckenden Kultur- und Naturschönheiten hat uns in Griechenland besonders die Freundlichkeit und Aufgeschlossenheit der Menschen fasziniert. Es war bestimmt nicht das letzte Mal, dass wir da waren.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s