Die Highlights von Rhodos

Rhodos ist eine zauberhafte kleine Insel, die wir Ende Oktober besucht haben, um den Menschenmassen zu entgehen, die sich im Sommer durch die kleinen Gassen schieben. Ein weiterer Vorteil an dieser Reisezeit ist, dass man dem meist kalten Wetter in Deutschland nochmal für ein paar Tage entkommen kann!

Das größte Highlight auf der Insel ist unbestritten die Altstadt von Rhodos Stadt mit ihren Moscheen, Brunnen, Cafés, zauberhaften Gässchen, der Stadtmauer und der Ritterstraße, die direkt zum Großmeisterpalast führt, bei dem auch eine Besichtigung lohnt. Weitaus beeindruckender ist jedoch ein Besuch des ehemaligen Ordenshospitals am anderen Ende der Ritterstraße, in dem sich heute das archäologische Museum befindet (es gibt an jeder Kasse ein Kombiticket, mit dem man Geld sparen kann!).

Neben dem wunderschönen Hafen sollte man auch dem Mandraki-Hafen einen Besuch abstatten, der auf der anderen Seite des Stadtmauer-Tores liegt. Neben herrlichen Gebäuden und alten Windmühlen befindet sich hier auch die Hafeneinfahrt, an der der Koloss von Rhodos gestanden haben soll. Wer noch Zeit übrig hat kann anschließend einen kurzen Stopp am Monte Smith einlegen und sich ein wirklich kleines Theater, ein Stadion und wenige Reste der Akropolis von Rhodos anschauen.

Das Städtchen Lindos ist das zweite Must-See, das bei keiner Rhodos Reise fehlen darf (am besten parkt man direkt an der Paulusbucht). Schon bei der Anfahrt sieht man die bildhübschen kleinen Häuschen am Hang der Akropolis von Lindos und die türkis schimmernden Badebuchten. In den kleinen Gassen zwischen den weißen Häusern kann man gut und gerne mehrere Stunden verbringen. Besonders sehenswert ist der Innenraum der Panagia-Kirche, die man schon von weitem am Kirchturm erkennen kann (Schultern und Knie müssen bedeckt sein!). Natürlich darf bei einem Besuch von Lindos der Aufstieg zur beeindruckenden Akropolis nicht fehlen. Und auch wenn man etwa 15 Minuten Treppen steigen muss sollte man aus Tierschutzgründen bitte darauf verzichten, die Eseltaxis zu benutzen. Oben angekommen kann man nicht nur die fantastischen Bauwerke bewundern sondern auch noch atemberaubende Ausblicke genießen.

Die Ausgrabungsstätte in Kameiros fanden wir nicht so beeindruckend, da neben einzelnen Säulen fast nur noch Grundmauern stehen und der Eintritt mit sechs Euro dafür relativ teuer ist. Die Aussicht allerdings war wirklich schön. Noch spektakulärer sind allerdings die Blicke bei Monolithos, einer Festungsruine auf einem kleinen Monolithen direkt an der Küste.

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Aufgrund von Bewertungen im Internet besichtigten wir auch zwei Klöster, wobei wir Moni Filerimou bei weitem nicht so schön fanden wie Moni Tsambikas. Das lag  wohl daran, dass zweiteres ein eher ungewöhnliches winziges Kloster ist, das man nur über 250 Treppenstufen erreichen kann. In der kleinen Kapelle, die ein beliebter Wallfahrtsort für Frauen mit Kinderwunsch ist, kann man noch Reste von Wandmalereien entdecken.

Kloster Rhodos
Aussicht vom Kloster Moni Tsambikas

Wenn man an Rhodos denkt gehören unweigerlich auch Bilderbuchstrände dazu. Besonders schön ist die Anthony Quinn Bucht und die direkt nebenan liegende Ladiko Bay. Wer einen Mietwagen hat sollte sich auch Prasonisi nicht entgehen lassen. Eine besondere Atmosphäre findet man am Strandabschnitt der Kalithea Therme mit den Gebäuden im orientalischen Stil.

 

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