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Ein Wochenende in Rothenburg ob der Tauber: zu Besuch im Mittelalter

Das kleine Städtchen Rothenburg ob der Tauber hat uns von der ersten Sekunde an in seinen Bann gezogen. Die vielen kleinen Fachwerkhäuschen, Türme und Kirchen innerhalb der mittelalterlichen Stadtmauer zauberten eine charmante Atmosphäre. Unser Hotel hatten wir inmitten dieser verwinkelten Gässchen gebucht und der Blick von unserem Balkon auf die malerische Altstadt war einfach nur unbeschreiblich. 

Die beliebtesten Sehenswürdigkeiten von Rothenburg ob der Tauber

Natürlich machten wir uns nach der Ankunft sofort an die Erkundung des Städtchens und hatten uns für den Nachmittag die Hauptattraktionen vorgenommen. Also schlenderten wir durch die Schmied- und Herrengasse zum bildhübschen Markplatz, der von Fachwerkhäusern eingerahmt wird und zudem noch einen wunderschönen Brunnen besitzt.

Rathaus Rothenburg ob der Tauber

Marktplatz Rothenburg ob der Tauber

Von hier ging es mit unzähligen Touristen Richtung Plönlein, dem wohl meist fotografierten Platz der Stadt! Dann allerdings verließen wir die überfüllten Hauptstraßen und ließen uns treiben. Das schönste Fotomotiv, das wir dabei entdeckten war für uns der Markusturm, was mitunter bestimmt auch daran lag, dass auf dem Dach ein Storchenpaar brütete. Die schönste Sicht auf den Turm bot sich, als wir vom Rödertor in Richtung Altstadt gingen.

Sehenswürdigkeiten Bayern

Plönlein – das beliebteste Fotomotiv in Rothenburg

Markustor in Bayern

Auf dem Weg zum Markustor

Den ganzen Charme der Stadt erlebten wir allerdings erst abends, als die ganzen Tagestouristen die Stadt verlassen hatten und Ruhe einkehrte. Wir setzten uns gegenüber der beeindruckenden Jakobskirche in ein Restaurant, beobachteten den Nachtwächter bei seiner täglichen Stadtführung und ließen uns das leckere 😋 bayerische Essen schmecken. 

Ein Rundgang auf der Stadtmauer

Am nächsten Vormittag liefen wir auf der mittelalterlichen Stadtmauer entlang und erlebten einen Bilderbuch-Ausblick nach dem anderen. Aber nicht nur die Aussicht von der Stadtmauer sondern auch die alte Mauer selbst war ein unvergessliches Erlebnis. Besonders die vielen verschiedenen Stadttore in der Mauer haben uns sehr gut gefallen und wir haben jedes einzelne von ihnen erkundet 🤣.

Kirche Rothenburg ob der Tauber

Jacobskirche in Rothenburg

Stadtmauer aus dem Mittelalter

Mittelalterliche Stadtmauer

Wer wenig Zeit zur Verfügung hat, sollte sich zumindest das Spitaltor mit der Spitalbastei näher anschauen! Bei der St.-Wolfgangs-Kirche, die direkt an der Stadtmauer liegt haben wir unseren Rundgang auf der Mauer beendet und die außergewöhnlich schöne Wehrkirche besucht. 

Wehrkirche Mittelalter

Wehrkirche von Rothenburg

Nach einer kurzen Pause gingen wir durch ein weiteres beeindruckendes Tor in den Burggarten. In der Anlage steht zwar keine Burg, aber der Garten ist sehr liebevoll angelegt. Von der ihn umgebenden Mauer aus konnten wir weit in das Taubertal schauen und auch ein Panorambild der Altstadt genießen während wir den Tag ausklingen ließen. 

Eine besondere Sehenswürdigkeit in Rothenburg: Weihnachten das ganze Jahr 

In der Herrngasse befindet sich das Weihnachtsgeschäft von Käthe Wohlfahrt, das wir natürlich unbedingt besuchen mussten, bevor wir die Heimreise antraten, auch wenn es gerade Mitte Juni war. So ungefähr stellt man sich als Kind die Werkstatt vom Weihnachtsmann vor 🤣.

Käthe Wohlfahrt in Rothenburg

Im Weihnachtsgeschäft von Käthe Wohlfahrt

In der Gegend um Rothenburg ob der Tauber gibt es noch viele weitere zauberhafte Städtchen, die entdeckt werden wollen, wie etwa Ansbach, Würzburg, Dinkelsbühl oder auch Nördlingen. 

  1. Was für ein bezauberndes Plätzchen! Dein Bericht und die wunderschönen Bilder machen große Lust auf einen Ausflug!

  2. Eine Stadt wie aus dem Bilderbuch. Wir mögen ja diese historischen Altstädte. Und auch hier findet man Sehenswertes abseits vom Rummel. Sehr schön.
    Viele Grüße
    Bruno

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