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Sehenswürdigkeiten Ansbach

Ein Tag im bildhübschen Ansbach

Auf dem Weg von unserem Wochenende in Rothenburg ob der Tauber nach München wollten wir den letzten Tag unseres Urlaubs in Ansbach verbringen. Nach einigen Recherchen im Internet hatten wir nämlich herausgefunden, dass das Städtchen einige sehr schöne Sehenswürdigkeiten zu bieten hat. Schnell stellten wir fest, dass das völlig untertrieben war, Ansbach stellte sich als kleines Schmuckstück heraus.

Sankt Gumbertus Kirche

Wir parkten in der Nähe der Pfarrstraße und begannen unsere Besichtigung bei der evangelischen Sankt Gumbertus Kirche, deren außergewöhnlicher Turm uns mehr als beeindruckt hat. Aber auch der Innenraum der Kirche ist definitiv einen Besuch wert. Der in verschiedenen Blautönen gestaltete Raum versetzte uns unmittelbar in eine völlig andere Zeit! 

Turm der Sankt Gumbertus Kirchen
Turm der Sankt Gumbertus Kirche

Tipp: Auf der Rückseite der Kirche bezauberte uns die auffällig verzierte Fassade der bildhübschen ehemaligen Hofkanzlei. Und direkt daneben befindet sich etwas versteckt der Behringershof, der ohne Zweifel der schönste Innenhof von ganz Ansbach ist.

Altes Stadthaus

Schon an der nächsten Ecke wartete ein weiteres herausragendes Gebäude auf uns, das Stadthaus von 1532. Mit dem Markgraf-Georg-Brunnen im Vordergrund sieht der Platz aus wie aus einer romantischen Filmkulisse 😍. Das Stadthaus ist heute übrigens Sitz des Oberbürgermeisters und des Stadtrates; das dagegen sehr schlichte Rathaus steht direkt daneben.

Altes Stadthaus in Ansbach
Altes Stadthaus in Ansbach

Sankt Johannis Kirche und Markgrafen-Museum

Wir näherten uns der beeindruckenden Sankt Johannis Kirche, die uns schon zu Beginn unseres Rundweges ins Auge gefallen war. Eine Kirche dieser Größe hatten wir in diesem kleinen Städtchen überhaupt nicht erwartet. Ganz besonders sind übrigens die zwei völlig unterschiedlich aussehenden Türme.

Gleich hinter der Kirche ist ein wunderschönes Teilstück der ursprünglichen mittelalterlichen Stadtmauer erhalten, die heute zum Markgrafen-Musem gehört.

Mittelalterliche Stadtmauer am Markgrafen Museum
Mittelalterliche Stadtmauer am Markgrafen Museum

Ansbacher Residenz und Hofgarten

Über das Denkmal von Kaspar Hauser, der in Ansbach ermordet wurde und die kleine Synagoge verließen wir die Altstadt über das Herrieder Tor, wodurch wir direkt in die Maximilanstraße gelangten, die von bunten kleinen Häuschen gesäumt wird. Vorbei an der kleinen hübschen Kirche St. Ludwig und den Karlsplatz gelangten wir zum Eingang des Hofgartens. Der schöne im französisch-barocken Stil angelegte kleine Garten war perfekt für eine kleine Verschnaufpause. Vor der Orangerie, die an ein kleines Schlösschen erinnert setzten wir uns in den Rasen und genossen die Sonne.

St. Johannis Kirche Ansbach
St. Johannis Kirche

Das von außen eher unscheinbare Gebäude der Residenz, die wir gleich auf der anderen Straßenseite erreichten, beherbergt wundervolle Prunksäle. Alle tagesaktuellen Informationen dazu findet ihr auf der Homepage der Markgräflichen Residenz. Wir hatten zudem das Glück, dass gerade eine kleine sehenswerte Parade abgehalten wurde. Unser Rundgang war an dieser Stelle beendet und wir kehrten mit vielen unerwartet schönen Eindrücken zurück nach Hause.

Tipp: Die Residenz bietet ein besonders schönes Fotomotiv mit dem Ansbacchantin-Brunnen im Vordergrund. 

Bei der Gemeinde Ansbach könnt ihr euch einen Plan mit allen Sehenswürdigkeiten downloaden.

  1. Hallo
    Ja das sieht ja sehr schön aus und man bekommt Lust, auch ein Wochenende da zu planen.
    Es gibt ja so viele schöne Orte und Gegenden die man unbedingt mal anschauen müsste. Ja statt immer in die Ferne zu schweifen, sollte man vielleicht die eigene Heimat mal besser kennen lernen.
    Ist ja auch als Kurzurlaub geeignet, und man kann ein schönes Wochenende planen.
    Lieben Grüße
    Werner

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