[Artikel enthält Werbung] Vom modernen HEY Hotel in Interlaken starteten wir zu vielen tollen Tagesausflügen, wie etwa nach Bern oder auf den Grindelwald First. Der beeindruckendste davon war aber mit Abstand die Fahrt mit der Bahn auf das Jungfraujoch, um eine Wanderung im ewigen Eis des Jungfraufirn zu erleben.

Die Fahrt mit der Bahn auf das Jungfraujoch 

Unsere Bahnfahrt begann früh morgens am Bahnhof Interlaken Ost. Noch ganz verschlafen erreichten wir mit der Bahn in einer knappen halben Stunde den Bahnhof von Lauterbrunnen, einem bezaubernden kleinen Dorf, den wir schon am Vortag einen kurzen Besuch abgestattet hatten. Hier mussten wir zum ersten Mal umsteigen: Die Wengernalpbahn, eine Zahnradbahn, brachte uns in knapp 40 Minuten begleitet von sagenhafter Natur hoch bis zur Kleinen Scheidegg, unserem zweiten Zwischenstopp.

Mit der Bahn aufs Jungfraujoch
Mit der Bahn aufs Jungfraujoch

Tipp: Wenn man in dieser Bahn in Fahrrichtung rechts sitzt hat man einen unbeschreiblichen Blick auf die Schweizer Berge und auch auf den wunderschönen Wasserfall von Lauterbrunnen.

Für die letzten 1400 Höhenmeter mussten wir auf der Kleinen Scheidegg noch einmal umsteigen. Damit wir hier nicht die mitunter eine Stunde lange Wartezeit in Kauf nehmen mussten hatten wir eine Sitzplatzreservierung in der Jungfraubahn. Damit durften wir die Jungfraubahn als erstes betreten und hatte frei Platzwahl. Auch hier gilt wieder: Rechts sitzen für den besten Blick, auch wenn die Bahn den Großteil der Strecke sowieso in einem Tunnel fährt. Kurz vor dem Ziel stoppt die Jungfraubahn für fünf Minuten inmitten dieses Tunnels, und wir konnten durch Glasscheiben einen Blick auf das Eismeer des Gletschers werfen. Es lohnt sich definitiv, hier kurz auszusteigen, auch wenn man von der langen Bahnfahrt müde ist! Nach etwa 35 Minuten hatten wir unser Ziel, den Bahnhof auf dem Jungfraujoch, erreicht.

Blick auf das Eismeer
Blick auf das Eismeer

Sehenswürdigkeiten auf dem Jungfraujoch 

Als erstes fuhren wir natürlich vom unterirdischen Bahnhof aus mit dem Lift auf die Aussichtsplattform, die Sphinx. Die Sicht war einfach nur fantastisch, Eiger, Mönch und Jungfrau waren zum Greifen nah. Die Eismassen der Gletscher liefen vor uns liegend die Berghänge hinunter. Der Schnee glitzerte in der vom blauen Himmel strahlenden Sonne, eine traumhafte Szenerie!

Als wir uns von dem unvergesslichen Anblick lösen konnten fuhren wir mit dem Aufzug wieder nach unten Richtung Bahn und machten eine kleine Wanderung durch einen Eistunnel zum Eispalast, an dessen Ende wir zu einem weiteren Aussichtsplateau gelangten.

Magische Welt des Jungfraujoch
Magische Welt des Jungfraujoch

Wanderung zur Mönchsjochhütte 

Natürlich durfte auf dem Jungfraujoch eine Wanderung auf dem ewigen Eis des Jungfraufirn nicht fehlen, den wir über den Ausgang beim Lift erreichten. Inmitten der schneebedeckten Berge führte uns der Weg mit unbeschreiblich schönen Aussichten in etwa einer Stunde zur Mönchsjochhütte.

Der Weg ist gewalzt und markiert und wir konnten direkt daneben immer wieder riesige Gletscherspalten und große vom Gletscher abbrechende Eisblöcke sehen, was auch erklärt, warum man den Weg nicht verlassen sollte. Der Wanderweg an sich ist nicht schwer, aber da wir uns auf 3500 Metern befanden fiel uns schon nach kurzer Zeit das Atmen nicht mehr ganz so leicht 🤣. Aber in aller Gemütlichkeit erreichten wir nach 1,5 Stunden und 360 Höhenmetern die Mönchsjochhütte, die eigentlich den Blick auf den Aletschgletscher freigibt – eigentlich. Trotz traumhaftem Wetter lag dieser unter Wolken; der Weg hat sich definitiv aber trotzdem mehr als gelohnt. Die Berge rundherum waren einfach nur märchenhaft und wir entschieden uns, genau hier auf unseren Jacken sitzen eine Brotzeit mitten im Schnee zu genießen. Ein einzigartiges Erlebnis 🥰.

Zurück ging es auf dem gleichen Weg in etwa einer Stunde. Insgesamt wanderten wir zur Mönchsjochhütte und wieder zurück 4,3 Kilometer.

Wanderung zur Mönchsjochhütte
Wanderung zur Mönchsjochhütte

Überglücklich über diesen unvergesslichen Tag fuhren wir gegen drei Uhr mit der Bahn wieder zurück nach Interlaken und ließen den Tag im fabelhaften Restaurant des HEY Hotels ausklingen!

Tipps:

  • Auch im Hochsommer braucht ihr auf dem Jungfraujoch eine warme Jacke, Mütze und Schal. Es kann schnell empfindlich kalt werden, wenn sich eine Wolke vor die Sonne schiebt.
  • Aufgrund der Höhe müsst ihr unbedingt Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor verwenden, wenn ihr starke Verbrennungen im Gesicht vermeiden wollt.
  • Die Brotzeit für die Pause nicht vergessen!
  • Die Fahrt mit der Bahn ist nicht ganz günstig. Wenn ihr auf dieses unbeschreibliche Erlebnis aber nicht verzichten wollt, gibt es verschiedene Möglichkeiten, zu sparen:
    • falls ihr einen Swiss Travel Pass habt gibt es große Ermäßigungen 
    • nutzt das sogenannte Good-Morning-Ticket der Bergbahn
    • fahrt mit der Bahn erst ab Lauterbrunnen los, das spart nochmal gut 20 Franken
  • Parkplätze 
    • Bahnhof Interlaken Ost, Untere Bönigstraße 5, 3800 Interlaken
    • Bahnhof Lauterbrunnen, Bahnhofplatz, 3822 Lauterbrunnen

Offenlegung: Die Jungfraujoch – Bahn hat uns kostenlos einen Zwei-Tages-Pass zur Verfügung gestellt, mit dem wir neben dem Jungfraujoch auch noch den Grindelwald First besucht haben. Darin war auch die Fahrt mit der Bahn enthalten. Nichts desto trotz waren wir vom Jungfraujoch so sehr beeindruckt, dass wir euch die Fahrt dorthin wirklich sehr ans Herz legen, es ist ein einmaliges Erlebnis.

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