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Die kulturellen Highlights von Peking in drei Tagen

Den Abschluss unserer ersten Chinareise bildete das geschichtsträchtige Peking. Leider spricht hier fast niemand englisch, so dass man am besten immer einen Translator auf seinem Handy parat hat. Sehr geholfen haben uns auch die Bilder im Reiseführer, die man an U-Bahnhöfen am Ticketschalter und auch beim Taxifahrer ganz einfach vorzeigen kann. Taxi fahren ist in Peking übrigens sehr kostengünstig, wenn man darauf achtet, dass der Fahrer auch das Taxameter einschaltet! Und noch ein Tipp: unbedingt eine Atemschutzmaske einpacken – es kann immer unvorhergesehen ein Tag mit starkem Smog dabei sein (die besten Reisezeiten, um dem Smog zu entgehen sind Frühling oder Herbst).

Tag 1: Da wir aufgrund einer in China anscheinend normalen mehrstündigen Flugverspätung erst mitten in der Nacht im Hotel ankamen waren wir am nächsten Morgen ganz schön müde, als um sechs Uhr der Wecker klingelte. Trotzdem mussten wir uns fertig machen, denn es sollte zur Großen Mauer gehen. Alle Gruppentouren, die angeboten werden verbringen allerdings so viel Zeit in Jadefabriken und nur etwa zwei Stunden an der Mauer selbst, dass wir uns dafür entschieden haben, zum etwa selben Preis (!) für acht Stunden einen privaten Fahrer zu buchen.

In Mutianyu angekommen fuhren wir mit der Seilbahn auf die Mauer und waren sowohl vom Ausblick als auch von der Mauer selbst völlig überwältigt. Fast vier Stunden liefen wir unzählig viele Stufen auf und ab und machten hunderte Fotos von der sich über die Berge schlängelnden Mauer mit ihren zahlreichen wunderschönen Türmen. Auf dem Weg zurück nach Peking legten wir noch einen kurzen Zwischenstopp bei den Ming Gräbern ein und spazierten den wunderschön gestalteten Weg der Seelen entlang.

Tag 2: Am zweiten Tag stand die Verbotene Stadt auf dem Programm (bei unserem Pekingbesuch war sie sonntags geschlossen, momentan laut Auskunft unserer Reiseleiterin außer im Juli und August montags! Also unbedingt kurz vor der Ankunft in Peking unbedingt noch einmal checken, wie die aktuellen Öffnungszeiten sind, da man diese Sehenswürdigkeit unter keinen Umständen verpassen darf!). Um auch alles Wichtige dieser weltweit größten und in sich sehr verschachtelten Palastanlage zu sehen haben wir uns für vier Stunden einen Tourguide engagiert (Kosten 40,00 €). Wie sich herausstellte war das eine fabelhafte Idee – Clare hat uns mit ihrer sehr gut geplanten Tour durch das riesige Areal geführt und uns noch dazu mit vielen interessanten Informationen versorgt. Ach ja, anstellen mussten wir uns natürlich auch nicht ☺.

Die verbotene Stadt ist unfassbar schön. Hinter jedem der vielen Tore, die sich darin befinden, betritt man eine märchenhafte Welt und eine Ecke scheint noch wundervoller zu sein als die andere. Man wird von den vielen Eindrücken förmlich überwältigt und man kommt aus dem Staunen gar nicht mehr heraus.

Verbotene Stadt

Nach einer kurzen Pause stand noch der Lama Tempel auf unserer Liste, der besonders farbenfroh gestaltet ist. Auch hier gelangt man durch viele kleine bezaubernde Tempelgebäude in immer neue Höfe und wird von der Schönheit der Architektur verzaubert. Den Höhepunkt bildet eine 18 Meter hohe Buddhastatue im letzten Gebäude. Direkt gegenüber des Tempels kann man anschließend noch durch ein beeindruckendes altes Stadtviertel – einen Hutong – schlendern.

Lama Tempel

Tag 3: Unseren letzten Tag starteten wir mit der Besichtigung des Himmelstempels direkt an der U-Bahnstation Tiantandongmen. Die schöne Tempelanlage befindet sich in einem Park, für den man ebenfalls einen kleinen Eintritt bezahlen muss und ist absolut empfehlenswert.

Himmelstempel Peking

Anschließend fuhren wir mit dem Taxi (ca. 15,00 €) etwa eine halbe Stunde bis zum Sommerpalast. Gleich nach dem Eingang setzten wir uns an den See und genossen erst einmal den grandiosen Ausblick, bevor wir unseren Rundgang starteten. Besonders sehenswert sind das Theater, der Wandelgang am Ufer des Sees mit seinen unzähligen wunderschönen Malereien, das Marmorboot und natürlich die Palastanlage selbst, die man über mehrere Stufen erklimmt. Oben angekommen kann man über die bunten Dächer hinweg einen wundervollen Ausblick über den ganzen See genießen.

Sommerpalast Peking

Reisebericht Guilin

Reisebericht Hongkong und Macau

 

  1. Da habt ihr in drei Tagen ja eine Menge gesehen, wow!
    Und die Tempelanlagen sind unfassbar schön. Bin immer wieder fasziniert, wie unterschiedlich die verschiedenen Tempel doch sein können.
    China steht irgendwann definitiv an, weiß nur nicht wann. Das braucht dann ja auch ein bisschen Zeit um wieder nach Asien zu reisen. Eure Tipps werde ich dann definitiv befolgen. Super, dass das mit dem eigenen Fahrer so gut geklappt hat.

    Viele Grüße aus Singapur 🙂
    Michelle | The Road Most Traveled

    • Bettina Kainz

      Vielen lieben Dank! China ist auf jeden Fall mehrere Reisen wert, wir werden definitiv auch wieder zurückkommen.

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