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Die Sehenswürdigkeiten von Peking in drei Tagen

Den Abschluss unserer ersten China-Reise bildeten die Sehenswürdigkeiten des geschichtsträchtigen Stadt Peking. Eigentlich war Peking der Grund, warum wir überhaupt nach China geflogen sind. Wir haben nämlich schon viele Jahre davon geträumt, einmal auf der Chinesischen Mauer zu stehen.

Tipps für einen Urlaub in Peking:

  • Leider spricht in Peking fast niemand englisch, so dass man am besten immer einen Translator auf seinem Handy parat hat.
  • Sehr geholfen haben uns auch die Bilder der Sehenswürdigkeiten von Peking im Reiseführer, die man an U-Bahnhöfen, am Ticketschalter und auch beim Taxifahrer ganz einfach vorzeigen kann.
  • Taxi fahren ist in Peking übrigens sehr kostengünstig, wenn man darauf achtet, dass der Fahrer auch das Taxameter einschaltet!
  • Unbedingt eine Atemschutzmaske einpacken – es kann immer unvorhergesehen ein Tag mit starkem Smog dabei sein (die besten Reisezeiten, um dem Smog zu entgehen sind Frühling oder Herbst).

Das Highlight unter den Sehenswürdigkeiten von Peking: Die Chinesische Mauer

Da wir aufgrund einer in China anscheinend normalen mehrstündigen Flugverspätung erst mitten in der Nacht im Hotel* in Peking ankamen waren wir am nächsten Morgen ganz schön müde, als um sechs Uhr der Wecker klingelte. Trotzdem mussten wir uns fertig machen, denn es sollte zur Großen Mauer von China gehen. Alle Gruppentouren, die angeboten werden verbringen allerdings so viel Zeit in Jadefabriken und nur etwa zwei Stunden an der Chinesischen Mauer selbst, dass wir uns dafür entschieden haben, zum etwa selben Preis (!) für acht Stunden bei TripAdvisor einen privaten Fahrer zu buchen.

Auf den Rat unseres Fahrers hin entschieden wir uns gegen den bekanntesten Abschnitt der Chinesischen Mauer in Badaling und für Mutianyu, da es hier nicht überlaufen sein sollte und sich die Mauer außerdem durch eine wunderschöne Landschaft schlängelt. In Mutianyu angekommen fuhren wir mit der Seilbahn auf die Mauer und waren sowohl vom Ausblick als auch von der Mauer selbst völlig überwältigt. Fast vier Stunden liefen wir unzählig viele Stufen auf und ab und machten hunderte Fotos von der sich wie ein Drache über die Berge schlängelnden Mauer mit ihren zahlreichen wunderschönen Türmen.

Auf dem Weg zurück nach Peking legten wir noch einen kurzen Zwischenstopp bei den Sehenswürdigkeiten der Ming Gräber ein und spazierten den wunderschön gestalteten Weg der Seelen entlang.

Sehenswürdigkeiten Peking
Chinesische Mauer

Sehenswürdigkeiten von Peking

Am zweiten Tag unseres Aufenthalts in Peking standen die unzähligen Sehenswürdigkeiten der Palastanlage am Tiananmen Platz von Peking auf dem Programm, die Verbotene Stadt.

Tipp: Bei unserem Peking-Besuch war die Verbotene Stadt sonntags geschlossen, momentan laut Auskunft unserer Reiseleiterin außer im Juli und August montags! Also unbedingt kurz vor der Ankunft in Peking noch einmal checken, wie die aktuellen Öffnungszeiten der Verbotenen Stadt sind, da man diese Sehenswürdigkeit unter gar keinen Umständen verpassen darf!

Um auch alle wichtigen Sehenswürdigkeiten dieser weltweit größten und in sich sehr verschachtelten Palastanlage zu sehen haben wir uns für vier Stunden einen Tourguide engagiert (Kosten 40,00 €). Wie sich herausstellte war das eine fabelhafte Idee – Clare hat uns mit ihrer sehr gut geplanten Tour durch das riesige Areal geführt und uns noch dazu mit vielen interessanten Informationen zu allen Sehenswürdigkeiten versorgt. Ach ja, anstellen mussten wir uns natürlich auch nicht 😊, denn Clare hatte die Tickets schon im Vorfeld besorgt.

Verbotene Stadt Peking
Verbotene Stadt

Die Verbotene Stadt ist unfassbar schön. Hinter jedem der vielen Tore, die sich darin befinden, betritt man eine märchenhafte Welt und eine Ecke scheint noch wundervoller zu sein als die andere. Man wird von den vielen Eindrücken förmlich überwältigt und kommt aus dem Staunen gar nicht mehr heraus.

Nach einer kurzen Pause stand noch der Lama Tempel auf unserer Liste der Sehenswürdigkeiten, der besonders farbenfroh gestaltet ist. Auch hier gelangt man durch viele kleine bezaubernde Tempel-Gebäude in immer neue Höfe und wird von der Schönheit der Architektur und Sehenswürdigkeiten verzaubert. Den Höhepunkt bildet eine 18 Meter hohe Buddha-Statue im letzten Gebäude. Direkt gegenüber des Tempels kann man anschließend noch durch ein beeindruckendes altes Stadtviertel – einen Hutong – schlendern.

Tempel Peking
Lama Tempel

Unseren letzten Tag bei den Sehenswürdigkeiten von Peking starteten wir mit der Besichtigung des Himmelstempels direkt an der U-Bahn-Station Tiantandongmen. Die schöne Tempelanlage befindet sich in einem Park, für den man ebenfalls einen kleinen Eintritt bezahlen muss und ist absolut empfehlenswert.

Sehenswürdigkeiten Peking
Himmelstempel Peking

Anschließend fuhren wir mit dem Taxi (ca. 15,00 €) etwa eine halbe Stunde bis zum Sommerpalast von Peking. Gleich nach dem Eingang setzten wir uns an den See und genossen erst einmal den grandiosen Ausblick, bevor wir unseren Rundgang durch die vielen Sehenswürdigkeiten starteten. Besonders schön sind im Sommerpalast von Peking das Theater, der Wandelgang am Ufer des Sees mit seinen unzähligen wunderschönen Malereien, das Marmorboot und natürlich die Palastanlage selbst, die man über mehrere Stufen erklimmt. Oben angekommen kann man über die bunten Dächer hinweg einen wundervollen Ausblick über den ganzen See genießen.

Peking Sommerpalast
Sommerpalast Peking

Alles rund um das Visum für China, nötige Impfungen usw. findet ihr hier.

Hier findet ihr die anderen Stationen unserer Chinareise, die wir neben der Stadt Peking noch gemacht haben:

*Affiliate-Link: wenn du hier auf unsere Empfehlung ein Hotel buchst erhalten wir einen kleinen Anteil als Provision.

  1. Da habt ihr in drei Tagen ja eine Menge gesehen, wow!
    Und die Tempelanlagen sind unfassbar schön. Bin immer wieder fasziniert, wie unterschiedlich die verschiedenen Tempel doch sein können.
    China steht irgendwann definitiv an, weiß nur nicht wann. Das braucht dann ja auch ein bisschen Zeit um wieder nach Asien zu reisen. Eure Tipps werde ich dann definitiv befolgen. Super, dass das mit dem eigenen Fahrer so gut geklappt hat.

    Viele Grüße aus Singapur 🙂
    Michelle | The Road Most Traveled

    • B. Kainz

      Vielen lieben Dank! China ist auf jeden Fall mehrere Reisen wert, wir werden definitiv auch wieder zurückkommen.

  2. Super Reisebericht. Nach Peking will ich schon seit Jahren. Bin schon so oft am Pekinger Flughafen gewesen. Haben es aber nie geschafft die Stadt zu besichtigen.
    Ich muss meinen Mann da echt mal überreden. Er ist aber irgendwie nicht so begeistert von der Stadt, obwohl seine Großeltern von dort kommen :-/

  3. Liebe Tina,
    ich seh schon, dass sich in China in den letzten 20 Jahren nicht viel geändert hat. Mit Englisch hatten wir genau die gleiche Erfahrung gemacht. Wir hatten uns komplett auf eigene Faust durchs Land geschlagen und konnten uns nur mit Händen und Füßen verständigen. Anhand der schönen Fotos sieht man aber, dass euch dennoch gelungen ist, in drei Tagen ein paar Highlights mitzunehmen.
    Liebe Grüße

    Alex

  4. Josephine

    Hallo Tina und Manfred,

    vielen Dank für diesen informativen Beitrag und die vielen tollen Fotos. Ich möchte im Juli nach Peking reisen und sehr gern die Chinesische Mauer besuchen – am liebsten zum Sonnenaufgang. Wo und wie habt ihr euren privaten Fahrer gebucht? War es sehr teuer?

    Beste Grüße aus Berlin,
    Josephine

  5. Hallo,
    der Lamatempel ist mein Lieblingstempel in Peking. Dort zieht es mich immer wieder hin. Gibt immer wieder Orte die ich gern besuche.
    Lg Thomas

    • Bettina Kainz

      Hallo Thomas,

      der Tempel war wirklich einmalig schön und ich kann total verstehen, dass du da immer wieder hin willst.

      LG
      Tina

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