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Riddarholmen

5 Gründe, warum du unbedingt Stockholm besuchen musst!

[Artikel enthält Werbung] Wir erreichten Stockholm am späten Vormittag mit der Fähre von Tallink Silja, auf der wir unser Frühstück mit Blick auf die einzigartigen und wunderschönen Inselchen des Stockholmer Schärengartens genießen durften. Unsere Tickets für den Öffentlichen Nahverkehr in Stockholm hatten wir uns schon abends auf dem Schiff besorgt. Wer übrigens abends wieder mit einer Fähre von Tallink Silja weiterfährt kann sein Gepäck ganz bequem in den Schließfächern im Hafengebäude verstauen!

Tipp: In Stockholm kann man entweder ein Tagesticket für die öffentlichen Verkehrsmittel oder Zeitkarten für je 75 Minuten kaufen. Am einfachsten funktioniert das mit der SL App. Wenn man mehrere Fahrten plant, lohnt sich der Kauf einer wiederaufladbaren blauen SL-Karte. Detaillierte Informationen zu den Preisen usw. findest du bei visitsweden.de

Tipp: Der günstigste Weg, um vom Hafen in die Altstadt zu kommen ist mit dem Bus Nummer 76, der direkt vor dem Hafengebäude losfährt. Zwischen Flughafen und Altstadt fährt eine Shuttle von Flixbus für ca. 6€ pro Person, der direkt bei den verschiedenen Terminals hält.

Vasa Museum – unser erstes Highlight in Stockholm

Wir stiegen an der Bushaltestelle Djurgardsbron aus, denn wir wollten uns ein ganz besonderes Museum anschauen, das Vasa Museum. Das Gebäude wurde extra für das prächtige Kriegsschiff Vasa gebaut, das 1628 bei seiner Jungfernfahrt im Hafen von Stockholm gesunken ist. 1961 wurde das beeindruckende Wrack geborgen und restauriert. Letztendlich verbrachten wir viel mehr Zeit im Museum, als wir eigentlich geplant hatten, da das Schiff und auch die Ausstellungen drumherum wirklich ein ganz einzigartiges Erlebnis waren.

Die schwedische Galeone Vasa
Die schwedische Galeone Vasa

Eine Kunstgalerie der besonderen Art – Tunnelbana

Entlang der Strandvägen, einer von wunderhübschen Häusern gesäumten Straße direkt am Wasser, liefen wir zur nächsten ungewöhnlichen Sehenswürdigkeit von Stockholm, den einzigartig gestalteten U-Bahn Stationen! Wir hatten uns schon auf dem Schiff informiert, welche am sehenswertesten sind und haben fast zwei Stunden die Kunstwerke im Untergrund bewundert. Und schon war es wieder Zeit, auf die Fähre Richtung Helsinki zu gehen.

Tunnelbana Station Radhuset
Tunnelbana Station Radhuset

Tipp: Uns haben die Stationen Kungsträdgarden, T-Centralen, Radhuset und Solna Centrum am besten gefallen, die alle auf der blauen Linie T11 liegen. Die Eingänge zur Tunnelbana sind nicht immer leicht zu sehen, da sie oft in Gebäuden liegen – achtet einfach auf ein großes blaues T.

Nachdem wir Helsinki und Tallin besucht hatten kamen wir erneut für einen Tag nach Stockholm zurück, den wir nur in der Altstadt Gamla Stan verbrachten.

Wachablösung im Stockholmer Schloss

Nachdem wir unsere Koffer im Hotel abgegeben hatten machten wir uns auf den Weg zum Stockholmer Schloss und bekamen sogar noch einen Platz in der zweiten Reihe für das Schauspiel der Wachablösung. Zur Zeremonie gehörte nicht nur die normale Garde, sondern auch die berittene königliche Musikkapelle! Die 50 Minuten dauernde Wachablösung findet im Sommer täglich um 12:15 statt (sonntags eine Stunde später), im Winter nur am Mittwoch und Samstag. Nach der Parade besuchten wir natürlich auch noch die Domkirche Storkyrkan.

Domkirche Storkyrkan
Domkirche Storkyrkan

Tipp: Um eine einigermaßen gute Sicht zu haben solltet ihr spätestens eine halbe Stunde vor Beginn der Wachablösung da sein!

Der Marktplatz Stortorget

Nur ein paar Meter von der Domkirche entfernt standen wir auch schon auf Stockholms schönstem Platz, dem farbenfrohen Stortorget. Der Marktplatz mit dem wunderschönen Brunnen war gesäumt von beeindruckender Architektur. Das herausragendste Gebäude unter allen war aber unbestritten das weltbekannte rote Haus, das Schantzka hus, das auf tausenden Postkarten abgebildet ist. Nachdem wir unzählige Fotos gemacht hatten gingen wir entlang der Einkaufsstraße Västerlanggatan bis zu Stockholms schmalster Gasse, die fast am Ende der Straße links abzweigte. Zwischen den alten Häusern war in der mit Graffiti übersäten Gasse Mårten Trotzigs gränd nur ein Platz von etwa 90 Zentimetern und wir hätten sie beinahe übersehen. Am Platz Järntorget angekommen setzten wir uns in ein Cafe, genossen die warme Sonne und die Atmosphäre von Gamla Stan. Kreuz und quer durch die kleinen Gässchen laufend steuerten wir unserem letzten Tipp entgegen.

Marktplatz Stortorget
Marktplatz Stortorget

Das kleine Inselchen Riddarholmen

Die klitzekleine Insel direkt im Zentrum von Stockholm hat uns nicht nur wegen der bezaubernden Architektur beeindruckt, sondern auch wegen der herausragenden Aussichten. Schon auf dem ersten Platz hinter der kleinen Brücke, die uns nach Riddarholmen brachte hatten wir einen unbeschreiblichen Blick auf die Kirche Riddarholmskyrkan mit den Häusern von Gamla Stan im Hintergrund. Auf der gegenüberliegenden Seite des Inselchen konnten wir das Stadshuset und das Panorama von Södermalm genießen.

Auf der Insel Riddarholmen
Auf der Insel Riddarholmen

Tipp: Wenn ihr gerne super leckere Köttbullar essen wollt können wir euch das S:ta Clara Restauran Bierhaus in Gamla Stan empfehlen. Wenn ihr über tripadvisor einen Tisch reserviert gibt es oft sogar noch bis zu 50% Rabatt auf das Essen!

Tipp: Wer gerne einen Aussichtspunkt besuchen möchte sollte entweder einen Spaziergang entlang des Monteliusvägen machen oder die Aussichtsplattform des Stadshuset besuchen.

Tipp: Wenn ihr nicht mit dem Schiff angereist seid müsst ihr unbedingt eine Bootstour durch den Schärengarten von Stockholm buchen.

Offenlegung: Wir wurden von Tallink Silja zu der Reise eingeladen, der Artikel beinhaltet aber dennoch unsere eigene und ganz ehrliche Meinung!

  1. Moin,

    schöne Bilder! Stockholm steht auch noch auf meiner Reiseliste. Das muss echt mega schön dort sein.

    Beste Grüße

    Tobias

  2. Wirklich klasse. Ich war in meiner Schulzeit man in Schweden und da haben wir auch das Vasa Museum besucht. Wenn man mal etwas Gewaltiges sehen möchte, dann ist man da richtig. Die anderen Sehenswürdigkeiten konnte ich damals aufgrund des Zeitplans nicht mitnehmen, aber es klingt auf jeden Fall interessant. Danke für den schönen Beitrag! 🙂

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