[Artikel beinhaltet Werbung] Skandinavien fasziniert mit einer einzigartigen Mischung aus beeindruckender Natur und faszinierenden Städten. Unsere Skandinavien Rundreise bis hoch zum Nordkap führte uns durch traumhafte Orte, endlose Wälder, malerische Küstenlandschaften und tiefe Fjorde. Besonders das warme, goldene Licht der Mitternachtssonne im Norden hat unsere Reise zu einem ganz besonderen Erlebnis gemacht.
Von den lebhaften Städten im Süden Skandinaviens bis hin zu den rauen Landschaften des hohen Nordens erlebten wir eine abwechslungsreiche Route mit vielen unvergesslichen Momenten. Alle Highlights der Rundreise haben wir für dich auf der Karte markiert. Dort siehst du auch, dass wir jeden Tag viele Kilometer zurückgelegt haben. Aber die Schönheit der Natur macht den Weg zum Ziel! Wegen der langen Strecken sind wir dieses Mal aber auch nicht selbst gefahren. Sondern haben uns für eine Skandinavien Rundreise mit dem Bus entschieden.
Tipps: Wenn auch du dich für eine Rundreise mit dem Bus entscheidest, durch Schweden zum Nordkap fährst und von dort durch Norwegen zurück, dann solltest du im Bus rechts sitzen. Denn dann hast du auf dem Großteil des Weges die bessere Aussicht! Außerdem solltest du bei dieser Reise deine Winterjacke nicht vergessen. Denn am Nordkap kann es auch im Sommer ziemlich kalt werden.
Unsere Erfahrungen mit der Tour
Schon bei der Buchung war uns natürlich bewusst, dass wir viel Zeit im Bus verbringen werden. Die zu fahrenden Strecken in Skandinavien sind schließlich gigantisch. Doch entgegen unserer Erwartungen hat uns das gemeinsame Fahren richtig Spaß gemacht, was v. a. an der herrlich lustigen Truppe im Bus lag. Ein Hauptgrund für diese Reise war für uns zudem der Reiz, in sehr kurzer Zeit unglaublich viel zu sehen.
Dieses dichte Programm hatte allerdings auch eine Kehrseite: Durch die enge Taktung blieb keinerlei Spielraum für Verzögerungen. Das mussten wir am Tag nach unserem Besuch von Stockholm leider schmerzlich erfahren.
Besonders positiv empfanden wir die Möglichkeit, die Städte auf eigene Faust zu erkunden. Das tat gut, um mal etwas Abstand zu gewinnen oder sich nach dem langen Sitzen einfach die Beine zu vertreten. In Kopenhagen und Stockholm ließ sich das wunderbar umsetzen. In Oslo hingegen sollte man den Transport im Vorfeld lieber selbst organisieren. Da unser Bus am Vigelandspark und somit außerhalb des Zentrums gehalten hat, waren wir auf uns gestellt – wie wir dieses Problem gelöst haben, verraten wir weiter unten im Artikel.
Erster Stopp: Dänemark
Gegen Mitternacht stiegen wir in Bamberg in den Bus. Rückblickend hätten wir uns wohl besser dafür entschieden, weiter nördlich zuzusteigen. Denn die Strecke dorthin wäre mit dem Auto in wenigen Stunden zu schaffen gewesen. Und hätte uns eine deutlich längere Busfahrt erspart. Denn bevor unsere eigene Skandinavien Rundreise beginnen konnte, hieß es zunächst: Geduld haben. Denn der Bus machte unterwegs an mehreren Orten Halt, um noch weitere Reisende einzusammeln.
Endlich war es so weit. In Puttgarden auf Fehmarn angekommen, startete unser langersehnter Roadtrip. Unser erstes Ziel war Dänemark. Und der Weg dorthin begann ganz entspannt mit einer Fährfahrt nach Rødby. Die Überfahrt dauerte 45 Minuten. Mit dem Blick aufs Meer und der Vorfreude auf die kommenden Tage fühlte sich dieser Moment wie der offizielle Start unserer Skandinavien Rundreise an.
Tipp: Um auf der Fähre die Türen ins Treppenhaus öffnen zu können, musst du den großen runden Knopf ein paar Sekunden lang gedrückt halten.
In Dänemark angekommen, ging es weiter Richtung Køge. Zu unserem ersten Hotel direkt am Strand. Nach dem Abendessen erkundeten wir nicht nur diesen, sondern auch die kleine Altstadt rund um die wunderschöne Kirche. Die kleinen, gemütlichen Gassen und die hübschen Häuschen versprühen nämlich einen ganz besonderen Charme.

Am nächsten Morgen erwartete uns bereits der erste große Höhepunkt unserer Skandinavien Rundreise: Kopenhagen. Wir hatten eine Stadtführung dazu gebucht und konnten die Stadt bequem vom Bus aus erkunden. Und bekamen gleichzeitig interessante Infos über die Stadt und ihre Geschichte. Die Innenstadt hätten wir allerdings lieber zu Fuß erkundet. V. a. da wir traumhaftes Wetter hatten.
Von Stockholm entlang der schwedischen Küste
Nach der Stadtrundfahrt ging es weiter Richtung Stockholm. Auf dem Weg dorthin legten wir noch einen besonderen Zwischenstopp ein. Im Elchpark von Lagan. Hier konnten wir die beeindruckenden Tiere aus nächster Nähe beobachten. Am Abend erreichten wir unser Hotel in der Nähe von Stockholm. Und ließen den Tag bei einem geselligen Abend gemütlich ausklingen. Am nächsten Morgen stand Stockholm auf dem Programm unserer Skandinavien Rundreise. Da wir die schwedische Hauptstadt bereits zweimal besucht hatten, nutzten wir die Zeit für einen Bummel durch die schönen Gassen der Stadt.
Als schließlich alle wieder im Bus saßen, setzten wir unsere Skandinavien Rundreise fort. Die Route führte uns entlang der schwedischen Ostküste durch die Landschaft der Hohen Küste. Unser Tagesziel war Umeå, wo wir spätabends unser nächstes Hotel bezogen.

Der nächste Tag verlief leider ganz anders als ursprünglich geplant. Da wir Umeå später als vorgesehen erreicht hatten, konnten wir am nächsten Morgen entsprechend auch erst später starten. Die Busfahrer haben ja gesetzlich vorgeschriebene Pausen. Auch das Wetter spielte nicht ganz mit. Dauerregen sorgte dafür, dass wir auf der Strecke langsamer vorankamen. So blieb für uns im Kirchendorf Luleå nur eine halbe Stunde Zeit für die Besichtigung. Das kleine Dorf besteht aus einer alten Kirche und zahlreichen historischen Holzhäuschen. Besonders faszinierend: Einige der Häuser sind noch original eingerichtet und vermitteln einen authentischen Eindruck davon, wie die Menschen hier früher lebten. Auch wenn der Besuch hier relativ kurz ausgefallen ist, folgte für viele das eigentliche Drama erst später am Tag:
Auf nach finnisch Lappland
Unser nächstes Ziel auf der Skandinavien Rundreise war Finnland. Als wir in Rovaniemi, der offiziellen Heimatstadt des Weihnachtsmanns, ankamen, war die Enttäuschung bei vielen Mitreisenden groß. Das Postamt hatte längst geschlossen. Für viele wäre es ein ganz besonderes Highlight gewesen, einem Kind zu Weihnachten von dort einen Brief zukommen zu lassen. Auch den Weihnachtsmann selbst hatten wir leider verpasst.
Und auch hier war unsere Zeit knapp bemessen. Gerade einmal eine halbe Stunde blieb uns, um das berühmte Weihnachtsmanndorf zu erkunden.
Für uns war das allerdings nicht ganz so schlimm. Wir nutzten die knappe Zeit für ein paar lustige Erinnerungsfotos am Polarkreis, der direkt durch das Weihnachtsmann-Dorf verläuft. Als kleines Andenken bekamen wir sogar noch ein offizielles Polarkreis-Zertifikat.
Anschließend ging es weiter hinein ins finnische Lappland. Unser Ziel war Levi. Und obwohl wir zu später Stunde ankamen, war es draußen noch erstaunlich hell. Die Zeit der Mitternachtssonne lag noch nicht lange zurück und sorgte dafür, dass alles in ein ganz besonderes Licht getaucht war. Und wir konnten von unserem Panoramahotel eine spektakuläre Aussicht genießen!

Sehenswürdigkeiten von Norwegen
Auf zum Nordkap
Am nächsten Morgen führte uns unsere Skandinavien Rundreise weiter nach Norwegen. Je näher wir dem Nordkap kamen, desto beeindruckender und ursprünglicher wurde die Landschaft. Die Fahrt war zwar lang, doch die atemberaubenden Ausblicke sorgten dafür, dass uns die Strecke sehr kurzweilig vorkam. Am Nordkap angekommen, hatten wir wundervolles Wetter! Die Sicht war fantastisch. Wir spazierten ein Stück an den Klippen entlang, bewunderten das Denkmal der Kinder der Welt auf dem Plateau und erkundeten das Besucherzentrum.
Und noch ein Höhepunkt folgte an diesem Tag: Wir übernachteten nur wenige Kilometer vom Nordkap entfernt auf der Nordkap-Halbinsel. Im kleinen bunten Fischerdorf Kamøyvær. Der Ort verzauberte uns sofort mit seinem malerischen Hafen, einem putzigen kleinen Leuchtturm und Rentieren, die mitten auf der Dorfstraße unterwegs waren. Übernachtet haben wir dort im ungewöhnlichsten Hotel unserer ganzen Skandinavien Rundreise. Es besteht nur aus Brettern und beim Duschen wurde kurzerhand das ganze Badezimmer nass.

Komfort? Eher nebensächlich. Dafür war die Atmosphäre einmalig. Wir fanden diesen besonderen Ort einfach unfassbar schön. Es war eine dieser Übernachtungen, die vielleicht nicht perfekt im klassischen Sinn sind. Aber gerade deshalb werden wir sie niemals vergessen. Und spätestens beim Blick aus unserem Fenster wussten wir: Diese Erfahrung würden wir gegen kein gewöhnliches Hotel der Welt eintauschen! Der Ausblick war einfach märchenhaft!
Tromsø – unterwegs an der norwegischen Küste
Am nächsten Tag lag wieder eine lange Fahrt entlang der norwegischen Küste vor uns. Doch wie schon so oft auf unserer Reise wurde auch diese Strecke selbst zu einem Erlebnis. Ein ganz besonderer Ort erwartete uns zum Mittagessen. Gildetun, einer der schönsten Aussichtspunkte der ganzen Skandinavien Rundreise. Hoch über dem Fjord konnten wir beim Essen einen spektakulären Blick genießen. Und nicht nur die Aussicht war fantastisch. Auch das Essen war für uns mit Abstand das beste der ganzen Reise!
Am Abend in Tromsø angekommen, machten wir uns sofort auf den Weg, die Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Unser Spaziergang führte uns zunächst am Hafen entlang. Dort entdeckten wir die schwimmenden Saunen. Und tatsächlich wagten sich die Menschen von dort aus ins eiskalte Meer! Allein beim Zuschauen fröstelten wir. Unser erstes Ziel war schließlich der Mosaik-Bogen Das Tor zum Polarmeer.
Durch den Bogen hindurch bot sich uns ein wundervoller Blick auf die berühmte Eismeerkathedrale. Anschließend schlenderten wir weiter durch die Stadt. Vorbei an der kleinen charmanten Holzkirche in der Gronnegata ging es Richtung Fußgängerzone in der Storgata. Mit vielen hübschen Häuschen und dem Dom von Tromsø. Am Ende unseres Spaziergangs wartete noch ein Stück Tromsø-Geschichte auf uns. Ølhallen, das älteste Pub der Stadt. Das darfst du auf keinen Fall verpassen!

Von den Lofoten ins Oppland
Der nächste Tag sollte für mich persönlich zu einem der Höhepunkte der gesamten Skandinavien Rundreise werden. Schon seit Langem hatte ich davon geträumt, einmal die Lofoten zu sehen. Leider meinte es das Wetter überhaupt nicht gut mit uns. Regen und dichte Wolken machten es schwer, die berühmten Landschaften in ihrer ganzen Pracht zu erleben. Trotzdem konnten wir während unserer Rundfahrt mit dem Bus immer wieder wunderschöne Ausblicke genießen. Und auch den größten Ort der Inseln, Svolvær, erkunden. Eigentlich sollte eine Schifffahrt entlang der Küste ein weiterer Höhepunkt werden. Doch aufgrund des schlechten Wetters musste diese ausfallen.
Aber wir haben immerhin auf den Lofoten übernachtet. Und am nächsten Morgen wurden wir für das schlechte Wetter zumindest etwas entschädigt. Bei strahlendem Sonnenschein ging es mit der Fähre zurück auf das Festland. Und plötzlich zeigten sich die Lofoten von ihrer schönsten Seite.

Unsere Skandinavien Rundreise führte uns ein zweites Mal über den Polarkreis. Nicht ganz so spektakulär wie in Finnland, aber auch das Polarkreiszentrum von Norwegen ist einen Besuch wert. Weiter ging es in die kleine Stadt Mo i Rana. Nach dem Abendessen machten wir einen gemütlichen Spaziergang entlang des kleinen Hafens mit der Statue des nackten Mannes im Meer. Bis hin zum historischen Moholmen. Die bunten kleinen Holzhäuser mit ihren grasbewachsenen Dächern versprühen einen ganz besonderen Charme. Auch ein Abstecher zur Mo-Kirche durfte nicht fehlen. Besonders ihr einzigartiges Dach macht einen Rundgang um die Kirche lohnenswert.
Der nächste Tag war dann vor allem eines: ein reiner Fahrtag. Unsere Route führte uns entlang des Snasavatnet-See ins Oppland bis nach Oppdal. Nach den vielen Eindrücken der vorherigen Tage fühlte sich der Tag sehr unspektakulär an. Doch wir wussten ja, warum wir die lange Strecke auf uns nahmen. Unser nächstes Ziel wartete ja bereits auf uns. Der wohl berühmteste Fjord der Erde. Der Geirangerfjord.
Geirangerfjord und Stabkirche von Lom
Am nächsten Tag brachen wir durch das beeindruckende Tal Ottadalen in Richtung Geirangerfjord auf. Schon die Fahrt dorthin war wieder einmal ein Erlebnis. Die Landschaft wurde immer spektakulärer. Und unterwegs konnten wir sogar die Ausläufer eines gewaltigen Gletschers bestaunen!
Nachdem wir den Pass überquert hatten, bot sich uns schließlich der erste Blick auf den majestätischen Geirangerfjord. Tief unten im Tal lag der Fjord, eingerahmt von steilen Felswänden. Ein Anblick, den wir von einem Aussichtspunkt aus erst einmal genießen durften. Über unzählige Serpentinen schlängelte sich die Straße dann immer weiter hinunter zum Fjord.
Unten angekommen gingen wir an Bord eines Schiffes und fuhren mehr als eine Stunde mitten durch den Geirangerfjord. Vom Wasser aus erschienen die gewaltigen Felswände noch imposanter. Immer wieder stürzten beeindruckende Wasserfälle die steilen Felsen hinab. Dieses Naturschauspiel war ohne Zweifel ein Glanzlicht unserer Skandinavien Rundreise.

Nach dem beeindruckenden Erlebnis am Geirangerfjord wartete bereits die nächste Attraktion auf uns. Die Stabkirche von Lom aus dem 12. Jhd. Die bemerkenswerte Holzkirche zählt zu den größten und ältesten ihrer Art in ganz Norwegen. Spätestens beim Betreten des Innenraums waren wir dann vollkommen überwältigt. Die kunstvolle Ausgestaltung und die besondere Atmosphäre sind wirklich einzigartig.
Mit diesen wundervollen neuen Eindrücken setzten wir unsere Reise fort. Unsere Route führte uns am selben Tag noch bis Oslo. Der Hauptstadt Norwegens und unserem nächsten großen Ziel.
Das Ende unserer Skandinavien Rundreise
Gleich nach dem Frühstück ging es für uns weiter nach Oslo. Bei herrlichem Wetter machten wir uns auf, die norwegische Hauptstadt zu erkunden. Da wir nicht an der Stadtrundfahrt teilnehmen, sondern Oslo lieber zu Fuß entdecken wollten, fuhren wir vom Hotel am Flughafen direkt in die Altstadt. So blieb uns etwas mehr Zeit für die Sehenswürdigkeiten Oslo. Als der Bus am Ende der Stadtrundfahrt noch einige Mitreisende am Vigeland Park abholte, konnten wir auch hier noch einen kurzen Blick hineinwerfen.
Und schon näherte sich unsere Skandinavien Rundreise überraschend schnell dem Ende. Die Fahrt führte uns zu unserer letzten Übernachtung ins schwedische Lund. Auch hier machten wir abends noch einen Abstecher in die wunderschöne Altstadt rund um den imposanten Dom. Die gemütlichen Gassen und historischen Gebäude laden auch abends noch zu einem kleinen Spaziergang ein.
Am Tag der Heimreise stand noch ein letztes Highlight auf dem Programm. Die Fahrt über die beeindruckende Öresundbrücke nach Dänemark. Die außergewöhnliche Kombination aus Brücke, künstlicher Insel und Tunnel ist zusammen unglaubliche 16 Kilometer lang. Schon ein gigantischer Anblick und ein toller Abschluss für unsere Skandinavien Rundreise!

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